Laura Beuthner (geb. Schnaufer)

Sounddesign // Mischung

Berufserfahrungen
2017-Heute

Nach meinem Studium an der Filmakademie machte ich mich selbständig. Über die Zeit hinweg entwickelten sich einige Kontakte, die mir verschiedene Projekte einbrachten.

Stolz bin ich unter anderem auf die enge Beziehung zur deutschen Zweigstelle, des Synchronstudios The Kitchen in Karlsruhe, wo ich als Synchrontonmeisterin und -Editorin tätig bin.

Weiterhin habe ich mittlerweile auch eine Festanstellung beim SWR in Stuttgart, wo ich als Tontechnikerin und Sounddesignerin für den Radiosender SWR1 arbeite. Da ich diesen Beruf nur in Teilzeit ausübe, bleibt nebenher noch genug Zeit, mich um meine freiberuflichen Projekte zu kümmern.

Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg im Bereich Filmton / Sounddesign
2014-2017

Als ich meine Ausbildung abgeschlossen hatte wollte ich meine Kenntnisse in der Ton-Postproduktion weiter vertiefen. Mit meiner Aufnahme an die Filmakademie Baden-Württemberg ging einer meiner größten Träume in Erfüllung.

In den zweieinhalb Jahren meines Studiums dort konnte ich meine Fähigkeiten deutlich verbessern. Neben kurzen Animations- und Experimentalfilmen in kleinen Teams, bei denen ich alleine für den kompletten Ton verantwortlich war, arbeitete ich auch in größeren Teams an Dokumentar- und szenischen Filmen, teilweise in Spielfilmlänge von bis zu 110 Minuten. Hauptsächlich war ich als Sounddesignerin und Mischtonmeisterin tätig, doch auch die Arbeit als Foley Recordist, bei der ich gemeinsam mit einem Foley Artist die richtigen Geräusche für einen Film finden und aufnehmen konnte, machte mir großen Spaß.

Die Filmakademie Baden-Württemberg ist eine der wenigen Filmhochschulen, die neben einer sehr guten technischen Ausstattung der Pro Tools Workstations auch ein Dolby Atmos fähiges Mischkino bietet. Diese Möglichkeit wollte ich mir nicht entgehen lassen und so war es mir sogar möglich nach einigen Seminaren zum Thema Dolby Atmos selbst einen vierminütigen Animationsfilm in Dolby Atmos zu mischen.

Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton beim Bayerischen Rundfunk​
2011-2014

Nach meinem Abitur beschloss ich meinem Traum zu folgen. Um zunächst einmal die handwerklichen Grundlagen zu erlernen und in alle Bereiche tiefere Einblicke zu erhalten begann ich eine Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton beim Bayerischen Rundfunk.

In den ersten anderthalb Jahren der Ausbildung erhielt ich Einblicke in nahezu alle Bereich des Fernsehsenders. Angefangen von EB-Kamera und -Ton, über Schnitt, Grading, Grafikdesign und Bild- und Tonabteilungen der Studioproduktionen bis hin zum Produktionsablauf im Hörfunk.

Nach der ersten Hälfte meiner Ausbildung musste ich mich auf eine Abteilung festlegen. Ich hatte in den anderthalb Jahren die Gewissheit erlangt, dass mir das Arbeiten mit Ton am meisten zusagte. Üblicherweise gingen alle Auszubildenden, die sich für Ton interessierten zum Hörfunk. Doch ich wollte Ton zum Bild machen. Also sprach ich mit meinem Ausbilder und spezialisierte mich nach Rücksprachen mit dem Abteilungsleiter als erste Auszubildende auf die Abteilung Vertonung.

In der restlichen Zeit meiner Ausbildung wurde ich in die Abteilung eingearbeitet und konnte schon bald selbständig arbeiten. Neben Sounddesign der Daily Soap "Dahoam is Dahoam" und einzelner Folgen der Formate "Lebenslinien" und "Unter unserem Himmel" konnte ich auch der Mischung eines Polizeirufs beiwohnen, einen ersten Einblick in die Arbeit eines Geräuschemachers erhalten und selbständig im aktuellen Bereich als Voice-Over Operator arbeiten.

Erste Schritte
2010-2011

Bereits während der Schulzeit wurde mir klar, dass meine Zukunft in der Filmproduktion lag. Einige kleine Filmprojekte in der Schule weckten meine Begeisterung, so dass ich in den Sommerferien zwischen der 12. und 13. Klasse an einem Workshop der Lazi-Akademie Esslingen teilnahm um erste Erfahrungen im Medienbereich zu sammeln.

In der einwöchigen Summerschool lernte ich in einer kleinen Gruppe von zehn Schülern alle Bereiche kennen, die für die erfolgreiche Produktion eines Films notwendig sind. Bereits hier begeisterte mich die Sound-Postproduktion am meisten und ich kam das erste Mal in Berührung mit Pro Tools.

Über die Kontakte, die ich in der Summerschool schloss folgten ein Musikvideodreh der Band Schandmaul, bei dem ich als Setrunner arbeitete und ein Praktikum als Produktionsassistentin bei einem Abschlussfilm der Filmakademie Baden-Württemberg "Der Sandmann" von Andreas Dahn.